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Lászlo Fassang

 

 

wurde in Budapest in eine musikalische Familie geboren und begann im
Alter von 13 Jahren mit dem Orgelstudium. 1998 schloß er seine
Klavier-und Orgelstudien an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest
erfolgreich ab und ging anschließend für weitere Orgel- und
Improvisationsstudien an das Conservatoire de Paris. Auch diese Studien
schloß er erfolgreich ab. Im Jahre 2000 ging László Fassang für ein Jahr
als "organist in residence" an die Sapporo Concert Hall in Japan, wo er
auch seine erste CD aufnahm (Werke von Bach und Liszt sowie
Improvisationen an der Kern Orgel).

2002 erhielt der Künstler die Goldmedaille für Improvisation im Rahmen
des Internationalen Wettbewerbes Orgelwettbewerbes Calgary zugesprochen.
2004 Sieger im Interpretations-Preis Chartres, 2006 Ferenc Liszt Preis
des Ungarischen Kulturministeriums sowie Erster Preis der Nationalen
Veranstalter-Organisation Ungarns.

Seit 2002 internationale Konzerttätigkeit in Europa, Japan und den USA.
Lehrtätigkeit an der Franz Liszt Akademie Budapest, sowie 2004 und 2008
Lehrtätigkeit für Improvisation am Music College San Sebastian/Spanien.
Seit 2006 ist Lászlo Fassang
künstlerischer Berater der Orgelkonzerte des Palace of Arts Budapest
sowie Berater für die neue Orgel in der Béla Bartók National Concert
Hall.

Unter den CD-Aufnahmen von László Fassang befindet sich eine CD, welche
2005 erschien und für welche Werke von Bach, Liszt und französischen
Komponisten auf der Orgel der Kathedrale von Chartres eingespielt
wurden. Eine Duo-CD mit Vincent
LêQuang (Piano-Saxophon)wurde 2007 unter dem Titel "The Course of the
Moon" von Orpheia veröffentlicht sowie 2008
"Die Kunst der Orgelimprovisation - Die vier Jahreszeiten Vol.5 - im
Palace of Arts in Budapest aufgenommen - von der deutschen Plattenfirma
Organ Promotion.

László Fassangs Auftritte sind insoferne besonders interessant als sein
improvisatorischer Stil die Vielfältigkeit
der Orgel durch Einbeziehung von Jazz und Volksmusik-Einflüssen
demonstriert. So musiziert er auch oft mit dem französischen
Jazz-Saxophonisten Vincent Lê Quang, dem ungarischen Volkssänger Bea
Palya und dem Bagpipe Spieler Balázs Szokolay Dongó.