Bartolomey.JPGFRANZ BARTOLOMEY


Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker bis 2012 und Mitglied dieses Orchesters in dritter Generation. Seit 1997 ist er Mitglied der Hofmusikkapelle in Wien. Geboren in Wien, erhielt er seine Ausbildung in Wien bei Prof. Richard Krotschak und Emanuel Brabec. Schon seit frühester Jugend prägt eine intensive internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker die musikalische Biographie des Cellisten. Franz Bartolomey ist Preisträger der internationalen Violoncello Wettbewerbe von Budapest (1963), Moskau (1966) und Wien (1967). Er kreiert mit den Burgschauspielern Elisabeth Orth, Michael Heltau, Peter Schimonischek und Klaus Maria Brandauer unterschiedliche äußerst erfolgreiche literarisch-musikalische Projekte. Seit 2014 findet der erfolgreiche Zyklus „Bartolomeys in the MuTh" statt, außergewöhnliche Programme rund um 2 Celli gemeinsam mit seinem Sohn Matthias und Künstlerfreunden aus der Musik-, Film- und Theaterwelt. Franz Bartolomey ist Mitglied von „La femme c'est moi", einer aussergewöhlichen Musik-Show mit Elisabeth Kulman. Solokonzerte unter Leonard Bernstein, Daniel Barenboim, Sir André Previn, Mariss Jansons, Sir Simon Rattle. Als Kammermusikpartner arbeitet er u. a. mit Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Rudolf Buchbinder, Benjamin Schmid, Nikolai Znaider, Clemens Hagen, Jessye Norman und Thomas Hampson zusammen. Franz Bartolomey engagiert sich als Dozent bei internationalen Meisterkursen. Neben der klassischen Cello-Literatur unterrichtet er Kammermusik und bietet regelmässig Kurse zur Vorbereitung von Orchester-Probespielen. Aufgewachsen in der Wiener Musiktradition, ist es ihm ein großes Anliegen, seine Erfahrung in Bezug auf den „Wiener Klang" weiterzugeben. Franz Bartolomey spielt u.a. als Gast-Solocellist an der Königlichen Oper von Kopenhagen und war erster Solocellist des „Festival Orchesters Luzern" unter Claudio Abbado. Unter den zahlreichen TV-, CD- und Rundfunkaufnahmen Bartolomeys sind Don Quixote von Richard Strauss mit den Wiener Philharmoniker unter André Previn und die Einspielungen der Cellosonaten von Brahms, Richard Strauss, Joh. Nepomuk Hummel und Frederic Chopin besonders hervorzuheben. Franz Bartolomey ist Träger u.a. des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst und der Ehrenmedaille der Stadt Wien. Im Juni 2012 wurde ihm der Ehrenring der Wiener Staatsoper verliehen. Im Mai 2018 Verleihung des „Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien". 2012 erschien sein Buch: Franz Bartolomey, „Was zählt, ist der Augenblick", Die Bartolomeys 120 Jahre an der Wiener Staatsoper, Amalthea Verlag Wien, 2012 Er spielt ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris um 1860