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Stefan Thaler

 

 

Stefan Thaler wurde 1972 in Wolfsberg geboren. Am Klagenfurter Landeskonservatorium studierte er von 1992 bis 1995 im Studiengang Jazz & Pop

E-Bass und Kontrabass, am Königlichen Konservatorium in Den Haag absolvierte er zwischen 1996 und 1999 u. a. bei Hein van de Geyn und Frans van der Hoeven Studien in Jazz-Kontrabass und Arrangement, die er als Bachelor of Music abschloss. Zudem besuchte er Workshops bei Marc Johnson, György Ligeti, John Patitucci und Avishai Cohen.

Gemeinsam mit dem Klaus Paier Jazz Accordion Project erhielt er 1994 beim Premio Internazionale della fisarmonica „Città di Castelfidardo" (Italien) den Ersten Preis, mit der Caroline de Rooij Group erspielte er sich 2000 den Zweiten Preis beim Jazzfestival in Hilversum (Niederlande), und mit Martin Lubenov's Jazzta Prasta gewann er 2005 in Wien den Austrian World Music Award.

Seit 2000 arbeitet Stefan Thaler als freischaffender Musiker, Komponist und Produzent in Wien und absolvierte Auftritte und Tourneen in zahlreichen Ländern Europas, in Russland, im Iran, in Pakistan und in den USA.

Mit Künstlern wie Richard Galliano, Wolfgang Puschnig, Martin Lubenov, Klaus Paier, Karlheinz Miklin, Hubert Tubbs, Peter Kraus, Willi Landl, Madita sowie mit dem Global Groove Lab und dem Markus Geiselhart Orchestra spielte er Konzerte, legte mehr als 50 CD- und Studioaufnahmen vor und wirkte bei zahlreichen internationalen Festivals mit, wie Part of World & Roots (London), dem Sziget Festival (Budapest), dem iTunes Festival in Berlin, dem Sfinks Festival (Antwerpen), dem Balkan Trafik Festival in Brüssel, dem Jazzfestival in Novi Sad sowie beim Internationalen Akkordeonfestival in Wien.

Im Bereich Komposition, Arrangement und Produktion ist Stefan Thaler für sein eigenes „Elektronikaprojekt" Thaboom tätig sowie für das Global Groove Lab, die Caroline de Rooij Group, Voxon, für Mile Raubau & Mileva Turbo, Radio Agora und für Edgar Tones und Roland Neuwirth.

Theatermusik legte er u. a. für die Bleiburger Theatertage vor, so im Jahr 2013 für Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür", 2014 für Toni Bruks „Sorbisches Requiem" und 2016 für „Der Bogen meiner Brauen ist kein Weg" von Michael Stöckl nach Texten von Hertha Kräftner.

Stefan Thaler unterrichtet Jazz-Bass an der JAM MUSIC LAB Privatuniversität

for Jazz and Popular Music Vienna.